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Identifikation und Analyse

Aufgrund zunehmend großer finanzieller Aufwände für die Informationstechnologie, um IT-Fehlinvestitionen zu vermeiden und um den Wertbeitrag der IT am Unternehmenserfolg sicherzustellen, ist es für Unternehmen unerlässlich, eine aus der Geschäftsstrategie abgeleitete IT-Strategie zu formulieren und diese zielgerichtet zu verfolgen.

Eine gute IT-Strategie gibt die Rahmenbedingungen für das Management der Informationstechnologie eines Unternehmens vor und zeigt den Umfang und die Richtung zukünftigen Handelns auf, um somit langfristige Unternehmensziele zu erreichen.

    Fünf wesentliche Bestandteile einer IT Strategie

    Zur Sicherstellung des Unternehmenserfolgs und der zielgerichteten Verwendung von IT-Ressourcen leitet sich eine IT-Management-Strategie grundsätzlich aus der bestehenden Geschäftsstrategie ab:

    Die IT-Strategie berücksichtigt einerseits Geschäftswachstumschancen zur Umsatz- und Ertragssteigerung eines Unternehmen, z.B. Aufbau eines Internetauftritts als integriertes Marketing- und Vertriebsinstrument.

    Andererseits enthält die IT-Strategie grundlegende Anforderungen aus dem Geschäftsbetrieb: Geschäftsprozesse mittels Einsatz von IT effizienter zu gestalten – z. B. Einkauf, Produktion, Verkauf, Controlling.

Bestimmt durch die Geschäftsstrategie lässt sich eine IT-Strategie in fünf wesentliche Bestandteile zerlegen:

1. Die Infrastrukturstrategie betrachtet die drei IT-Basistechnologien: Hardware, Betriebssysteme und Netzwerke. Ziel der Infrastrukturstrategie ist es, mit möglichst geringen Kosten eine hohe Rechenleistung, Performance und Bandbreite in einem Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

2. Die Applikationsstrategie befasst sich mit dem Einsatz von Software zur Unterstützung von Geschäftsprozessen, z.B. Lagerhaltungssoftware oder Bürosoftware. Mit der Applikationsstrategie können zwei Ziele verfolgt werden: Einerseits der Einsatz von Software zur Ertragssteigerung, z.B. CRM Software zur Kundenbindung und Verkaufsförderung, andererseits Software zum effizienteren Geschäftsbetrieb, z.B. SAP Software für die Buchhaltung und das Personalmanagement.

3. Die Innovationsstrategie beschäftigt sich mit IT-Innovationen. Ziel der Innovationsstrategie ist es, neue Technologien vorausschauend für den Einsatz in einem Unternehmen zu bewerten.

4. Die Sourcingstrategie setzt sich mit der IT-Wertschöpfungskette in einem Unternehmen auseinander. Ziel der Sourcingstrategie ist es, festzulegen, welche IT-Leistungen durch das Unternehmen selbst erstellt und welche eingekauft werden.

5. Die Investmentstrategie betrachtet die IT-Investitionsentscheidungen eines Unternehmens, abgeleitet aus den Einzelstrategien Infrastrukturstrategie, Applikationsstrategie, Innovationsstrategie und Sourcingstrategie. Ziel der Investmentstrategie ist es, den effektiven und effizienten Einsatz der IT-Ressourcen sicherzustellen.

Projekt „ IT-Strategie Europa“ der Santander Consumer Finance

Die Santander Consumer Finance (SCF) ist die europäische Retailholding der Santander Central Hispano. Die Aufgabe der SCF ist die Koordination, Steuerung und Optimierung des europäischen Endkundenkreditgeschäfts der tätigen SCF-Töchter.


Die Ziele des Projektes waren


  • Einheitliche Strategie für die back office-Prozesse

  • Einheitliche Strategie für die front office-Prozesse

  • Größter gemeinsamer Nenner bei den middle office-Prozessen


Vorgehensweise:


  • Analyse und Dokumentation der nationalen IT-Infrastrukturen und Prozesse

  • Durchführung von Workshops zur Ermittlung von nutzbaren IT-Infrastruktur-/Anwendungsteilen

  • Durchführung von Workshops zur Spezifizierung der nationalen fiskalischen und rechtlichen Anforderungen

  • Durchführung von Workshops zur Ermittlung und Definition einheitlicher Prozesse

  • Erarbeitung und Definition der IT-Strategie und Architektur gemäß den definierten Zielen

Ansprechpartner:

  • CFO der Santander Consumer Finance